Da es bei diesen Begriffen häufig Missverständnisse gibt hier die Unterschiede:
E-Bike |
Pedelec |
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ohne PedaleÜber
einen Gasgriff geben Sie ähnlich wie bei einem Mofa gas. Sie haben
keinerlei Bewegung.
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mit PedaleSie geben
ebenfalls über einen Gasgriff gas, können aber auf Wunsch mittreten.
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mit PedaleEin Pedelec
ist quasi wie ein normales Fahrrad, nur dass während dem Treten eine
Motorunterstützung auf Wunsch hinzugeschaltet werden kann.
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Vorgeschrieben
sind Führerschein, Zulassung und Helm (Mofa)
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Da es als
Fahrrad gilt ist nichts weiter vorgeschrieben und es gibt keine weiteren
Kosten
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Wenn die Batterie
leer ist geht nichts mehr
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Es kann ohne
Motorunterstützung wie ein normales Fahrrad mit leicht erhöhtem
Gewicht genutzt werden
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Die Reichweite
ist meist relativ begrenzt
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Die Reichweite
hängt stark davon ab, wie viel mitgetreten wird, ist dadurch aber
meist deutlich größer.
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Diese
Art von E-Bikes führen wir nicht!
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Alle
unsere Elektroräder sind Pedelecs!
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Wie gerade beschrieben sind Pedelecs Fahrräder bei denen während dem Treten eine Motorunterstützung hinzugeschaltet bzw. geregelt werden kann. Bei manchen Modellen ist zusätzlich eine Anfahrtshilfe integriert, die auch ohne zu treten bis 6 km/h antreibt. Hier die verschiedenen Arten im Überblick:
| Steuerung: |
Drehgriff |
Trittsensor
Ein Sensor erkennt ob und wie stark Sie in die Pedale Treten und reguliert so automatisch die Motorleistung |
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mit Zeitverzögerung
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ohne Zeitverzögerung
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| Vor- und Nachteile: |
+ Die Unterstützung
kann durch den Gasgriff selbst sehr fein gewählt werden |
+ Mann muss
sich keine Gedanken über den Antrieb machen, sondern einfach nur
fahren. (Automatik) |
+
bestes Fahrgefühl + Mann muss sich keine Gedanken über den Antrieb machen, sondern einfach nur fahren. (Automatik) + der Elektroantrieb wird nicht als störend empfunden, sondern unterstützt so perfekt dosiert, dass man glaubt auf einem extrem leichtlaufendem Fahrrad zu sitzen und bärenstarke Kräfte zu haben. + keine Einschränkungen am Lenker + bis zu 24 / 27 Gänge möglich - etwas teurere Lösung - wird nur von wenigen Herstellern (hauptsächlich Flyer) verbaut da das Know-how sehr hoch ist |
| verbaut in: | z.B. Schachner, Heinzmann Antriebe, Victoria Bamberg, Conway, ... | z.B. Sparc-Antrieb, Sachs,... |
z.B. Flyer
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Des weiteren unterscheidet sich die
Position des Motors häufig:
| Motorposition: |
im Vorderrad |
im
Hinterrad
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direkt
im Tretlager
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| Vor- und Nachteile: |
+ Vorderrad
und Hinterrad lässt sich relativ leicht ausbauen |
+ guter Anpressdruck,
dadurch kaum Haftungsprobleme |
+ Motorstärke wird über die Schaltung mit über- oder untersetzt. Dadurch am Berg starker, auf der Geraden schneller Antrieb + relativ freie Schaltungswahl + Rad ein- und ausbau ist einfach + je nach Bauweise relativ unauffällig + Gewichtsverteilung bei vernünftig platziertem Akku + Rahmen ist garantiert für die höheren Belastungen an einem Elektrorad ausgelegt - nicht einfach zum Nachrüsten - höhere Belastung für Schaltung - Rahmen Kosten etwas höher |
| verbaut in: | z.B. Schachner, Heinzmann, Victoria Bamberg, Conway, Sachs, Giant, Sanyo, diverse chinesische Anbieter,... | z.B. Sparc Antrieb, Hercules, Sparta, bionX, diverse chinesische Anbieter, ... | z.B. Flyer |
Hinweise: Des weiteren gibt es noch
den Reibrollenantrieb, bei dem eine Rolle auf den Reifen drückt, der aber
veraltet ist und viele Nachteile wie z.B. das Durchrutschen bei Nässe hat.
Außerdem gibt es noch den indirekten Ketten- oder Riemenantrieb bei dem
der Motor über eine Kette oder Riemen in den Antriebsstrang eingreift.
Nachteile sind vor allem ein höheres Gewicht und ein höherer Wartungsaufwand.
Auch die Position des Akkus ist nicht zu vernachlässigen:
| Akkuposition: |
am Gepäckträger |
Im
Rahmenrohr
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vor
/ hinter Sattelrohr
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| Vor- und Nachteile: |
+ einfach zum
Nachrüsten |
+ optisch sehr
unauffällig |
+
optisch gut integrierbar + sehr gute Gewichtsverteilung durch mittigen, niedrigen Schwerpunkt + geringer Verkabelungsaufwand bei Tretlagermotor + Akku kann abgenommen werden - Rahmen muss entsprechend konstruiert werden |
| verbaut in: | z.B. Heinzmann, Schachner, Victoria, Vital, Giant, div. chinesische Hersteller,... | z.B. Conway, Sparta, Hercules, Koga | z.B. Flyer, Yamaha, Merida, Gazelle,... |
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wurde früher häufig im günstigen Preissegment verbaut
+ durch
geringen Innenwiderstand für Geräte mit sehr hoher Stromaufnahme geeignet
+ günstigster Preis
- Memory-Effekt (Kann durch hochwertiges aber großes
Ladegerät fast ausgeschaltet werden)
- hohe Selbstentladung
- Umweltbelastend durch Cadmium dadurch kommendes Verkaufsverbot
- geringere Kapazität als z.B. NiMH
verbaut z.B. in Schachner und Heinzmann-Antrieben wie z.B. im Victoria Bamberg (mittleres Preissegment)
+ wesentlich höhere
Leistung als NiCd bei gleichem Gewicht
+ geringer Memory-Effekt
+ geringere Umweltbelastung als NiCd
+ hohe Stromaufnahme möglich
- hohe Selbstentladung
- große Temperaturabhängigkeit
- Empfindlicher gegen Überladung
- hohe Selbstentladung bei Temperaturen über 30°C
- kürzere Lebensdauer als NiCd (600 Ladezyklen statt 1000 bei NiCd)
- teurer als NiCd
| Lithium-Polymer (LiPo) | Lithium-Ionen Cobalt (Li-Ion) | Lithium-Ionen Mangan (Li-Ion Mn) |
| + modernes Akkusystem + kein Memory-Effekt + Umweltverträglich + hohe Leistung bei geringem Gewicht - Lebensdauer geringer als bei NiCd - hohe Selbstentladung - Nur mit aufwändiger Ladeelektronik nicht brand- und explosionsgefährdet - relativ teuer |
+ modernes Akkusystem + kein Memory-Effekt + Umweltverträglich + hohe Leistung bei geringem Gewicht + relativ günstige Lithium-Technologie - Lebensdauer kürzer als NiCd - geringe Selbstentladung - Nur mit aufwändiger Ladeelektronik nicht brand- und explosionsgefährdet |
+ modernes Akkusystem + kein Memory-Effekt + Umweltverträglich + hohe Leistung + geringes Gewicht + Sichere Lithium-Technologie (nicht brand- und explosionsgefährdet) - geringe Selbstentladung - Teurer als Li-Ion Cobalt |
| Verbaut in Swizzbee, div. Anbieter | Verbaut z.B. im Conway | Verbaut bei Flyer |
diese Art von Akkus wird bei modernen Elektrorädern aufgrund des sehr hohen Gewichts und der Umweltschädlichkeit nicht mehr verbaut.
+ relativ billig
+ relativ zuverlässig
+ geringe Selbstentladung
- sehr schwer
- kälteempfindlich
- Umweltverträglichkeit

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Ein paar Elektroradhersteller werben stark mit dem wiederaufladen der Akkus beim Bergabfahren. Dabei sind in den Bremsgriffen kleine Schalter integriert die durch kleine Kabel mit der Steuerung verbunden sind. Dadurch wird sobald eine Bremse gezogen wird der Ladevorgang aktiviert, der Rollwiderstand ist dann natürlich auch größer.
Dieses in der Theorie interessante Verfahren scheitert aber an den vielen Verlusten. In der Praxis müssten Sie ca. 9 Stunden mit ca. 30 - 35 km/h am Stück Bergabfahren damit Sie den Akku wieder aufladen können! An solch einer Steigung ist der Akku beim Bergauffahren aber meist nach ca. 0,5 bis 1,5 Stunden leer.
Zu beachten ist auch, dass die Zeit des Bergabfahrens deutlich kürzer ist als das Bergauffahren und auf der Ebenen ist nach unserer Meinung der erzeugte Strom relativ gering. Wenn man jetzt noch bedenkt das z.B. bei dem von uns getesteten Modell der Motor bei ausgeschaltetem Motor einen sehr hohen Rollwiderstand hatte, wodurch auch auf der Ebenen, wenn normalerweise gar kein Motor benötigt wird, dadurch dann Gas gegeben werden muss um diesen Widerstand auszugleichen, dann ist dieser Vorteil des Aufladens unserer Meinung nach verloren.
Des weiteren sinkt durch zusätzliche Technik und Kabel die Zuverlässigkeit und das Gewicht steigt.
Unser Fazit: Diese Technik ist leider noch nicht ausgereift und daher mehr Marketing der Hersteller als wirklicher Vorteil.
Irrtümer und Änderungen sind grundsätzlich vorbehalten!