FAQ´s (Häufig gestellte Fragen)
Inhalt
Hinweis: Dies ist erst ein Teil der FAQ´s. Wir werden
in Zukunft diesen Teil um Fragen erweitern.






Falträder - Allgemeines
Nein, das ist einzig Aufgabe des richtigen Übersetzungsverhältnisses.
Falträder, die wir führen, sind entsprechend ihres Einsatzbereichs speziell
dafür ausgelegt, dass sie sich auch hier wie auf einem "Großen"
Rad fühlen. (Eine Probefahrt überzeugt)

Dies ist konstruktionsabhängig. Bei sehr billigen Falträdern
mit vielen Gelenken ist eine gewisse Instabilität normal. Bei den von uns
empfohlenen, modernen und hochwertigen Falträdern haben Sie ein ruhiges und
sicheres Fahrgefühl wie auf einem normalen, großen Rad. (Eine Probefahrt
überzeugt)

Der Rollwiederstand ist von vielen Faktoren wie Bereifung, Technik
usw. abhängig. Da die Laufräder (Bereifung) kleiner sind, müssen Räder öfter
drehen, und eine billige Lagerung würde das Fahrrad mehr bremsen als bei Großen.
Der Rollwiederstand sinkt allerdings sehr stark bei hohem Luftdruck in den
Reifen. Bei vielen unserer Falträder kann mit einem Druck von bis zu 7 Bar
gefahren werden, wodurch das Rad sehr gut rollt. Da der Reifen aber bei diesem
Druck sehr hart wird, ist es sehr wichtig, dass das Faltrad eine Federung
besitzt, damit der Reifen nicht mehr die Stöße auffangen muss.

Ja, was uns viele Kunden bestätigen. Ein sehr wichtiger
Faktor dabei ist ein möglichst langer Radstand (Abstand zwischen VR-Achse
und HR-Achse). Ebenfalls von Bedeutung sind diverse Winkel und Maße, so dass
letztendlich eine "normale" Sitzposition erreicht wird.

Ja. Durch die kleinen Maße Falträder nicht mehr als Fahrrad
sondern als Gepäckstück. Wenn man dann noch eine Überstülp-Hülle darüber zieht,
sieht es nicht einmal mehr wie ein Fahrrad aus. Dadurch können Sie es kostenfrei
in U-Bahn, S-Bahn, anderen Zügen, Bussen, und Fähren mitnehmen.
Selbst in dem ICE wo sie sonst kein Fahrrad mitnehmen dürfen können sie solch
ein Rad kostenlos mitnehmen.
Links:
Fahrradmitnahme
bei der Bahn
Merkblatt zur Fahrradmitnahme bei der Bahn zum Ausdrucken und Mitnehmen (pdf-Datei):
(zum Lesen und Ausdrucken des Merkblattes ist der hier kostenlos erhältliche
AcrobatReader erforderlich)

Kann ein Faltrad unter
den Fahren zusammenklappen?
Nein, natürlich nicht! Alle von uns angebotenen Falträder
können bei sachgemäßer Benutzung nicht während dem Fahren
zusammenklappen. Häufig sind die Scharniere sogar mehrfach gesichert!

Ist ein so kleines und auffälliges
Rad nicht sehr diebstahlgefährdet?
Durch die Auffälligkeit und Kompaktheit währen Falträder
mehr diebstahlgefärdet als große Räder, aber normalerweise
faltet man ein Faltrad und nimmt es überall mit hin (Zug, Büro,
Schließfach, ...). Dadurch hat man immer ein Auge auf das Rad und es
ist somit eigentlich sogar noch weniger diebstahlgefärdet als große
Räder!


;-)
Falträder - Brompton
Nein, zum einen drückt das Gewicht des Fahrrades und des
Fahrers nach unten, und somit die Federung zusammen. Zum anderen fällt
der Hinterbau laut dem Gesetz der Schwerkraft genauso schnell hinunter wie
das Fahrrad auch, dadurch klappt der Hinterbau auch beim herunterfahren von
einer Bordsteinkante nicht ein. Der Hinterbau kann nur einklappen, wenn das
Fahrrad nach oben gezogen werden würde, wie etwa bei einem Sprung ohne
Sprungschanze.
Für alle, die trotzdem Bedenken haben gibt es auch einen
"Doppelhaken", der das einklappen wirkungsvoll verhindert.

Kann ich den Lenker in der Höhe
verstellen bzw. einen anderen montieren?
Beim Brompton geht dies im Gegensatz zu den anderen Falträdern
nicht. Dies ist durch die besondere Konstruktion und den schon extrem hoch
gebogenen Lenker bedingt. Allerdings fährt man mit der "Standard"-Höhe
schon aufrecht, wodurch nur sehr große Leute an die Grenzen stoßen.

Wie hoch ist die Belastbarkeit
(Gewicht Fahrer + Gepäck)
Beim Brompton ist vom Hersteller eine Zuladung (Fahrer + Gepäck)
von 100 kg zugelassen.

Wie hoch ist die Belastbarkeit
(Gewicht Fahrer + Gepäck)?
Falträder - Birdy
Ja, was wir schon öfters probiert haben! Aber kommen Sie
doch gerne mit Ihrem SMART vorbei und sehen Sie es selbst!

Wie belastbar
ist das Birdy und für welche Körpergrößen ist es geeignet?
Das Birdy ist laut Riese & Müller für Körpergrößen
zwischen 1,60 m und 1,95 m geeignet und darf mit ca. 110 kg belastet werden
(Fahrer und Gepäck zusammen) bzw. darf das Gesamtgewicht nicht 120 kg
(Fahrer, Gepäck und Fahrrad) überschreiten.

Mit wieviel kg darf ich die verschiedenen
Gepäckträgersysteme belasten?
Laut Riese & Müller darf
- der Expeditionsgepäckträger mit 15 kg (befestigt am Rahmen, klappt
mit)
- der Gepäckträger SL mit 12 kg (befestigt am Hinterbau) und
- die Lowrider mit 10 kg (für Lowridertaschen am Vorderrad)
- die Lenkertasche / -Korb mit 3 kg
belastet werden.

Wie lange habe ich Garantie auf
Birdys?
Auf Bruch von Rahmen und Gabel haben Sie 25 Jahre Garantie,
auf alle anderen Teile die gesetzlich vorgeschriebenen 2 Jahre. Allerdings
bemühen wir uns bei Garantiefällen ausserhalb der Garantiezeit um
eine möglichst kulante und für alle Seiten zufriedenstellende Lösung.

Allgemeine Fragen
Wie hoch ist die Belastbarkeit
(Gewicht Fahrer + Gepäck)?
Vom Hersteller sind 100 kg Zuladung (Fahrer + Gepäck) zulässig.

Allgemeine Fragen
Allgemein
Warum findet man auf unserer Webseite keine
Preise?
Wir sind der Meinung, dass beim Kauf eines Fahrrades nicht der Preis im Vordergrund
stehen sollte, sondern durch Probieren und einer Analyse der Wünsche
und Bedürfnisse das für Sie perfekte Rad gefunden werden sollte.
Denn wenn man ein etwas günstigeres Fahrrad kauft, dadurch aber jahrelang
unzufrieden ist und deswegen kaum fährt, (sich vielleicht dann sogar
deswegen wieder ein anderes kauft) spart man überhaupt nichts. Im
Gegenteil!
Qualität und das auf Sie abgestimmte Fahrrad ist das
bessere und echte Schnäppchen!
Dies soll natürlich auch nicht heißen, dass jeder sich ein 3000
Euro- Fahrrad kaufen soll, da dies wieder weit über die Bedürfnisse
hinausschießen kann.
Somit legt der Preis zwar ein Qualitätslevel fest, allerdings sollten
ein paar Euro nicht an der falschen Stelle gespart werden.
Ausschlaggebend beim Fahrradkauf sollten nicht gigantisch tiefe Preise, sondern
gute Beratung, hochwertiger Service und langjährige Erfahrung sein. Deswegen
kann der Kauf per Versand nicht so treffsicher sein. Nach einer persönlichen
Beratung können wir Ihnen Ihr Wunschrad gerne zusenden.
Wir teilen Ihnen die Preise natürlich auf Wunsch gerne per E-Mail mit.

Wie ist das mit den neuen Garantiebestimmungen?
Grundsätzlich haben Sie auf alle Teile des Fahrrades 2 Jahre Gewährleistung.
Darüber hinaus bieten viele Hersteller längere Garantiezeiten besonders
auf Rahmen und Gabel. (Riese und Müller z.B. 25 Jahre) Allerdings ist
zwischen Garantie-Schaden und Verschleiß zu unterscheiden. Es werden
also z.B. keine Bremsbeläge auf Garantie getauscht, nur weil sie abgefahren
sind. Haben sie einen qualitativen Fehler, so wird natürlich ausgetauscht.
Für Folgen von extrem mangelhafter Wartung können wir allerdings
nicht geradestehen.
Wir sind aber grundsätzlich bemüht, eine für alle zufriedenstellende
und kulante Lösung zu finden, falls es einmal einen Grund zur Beanstandung
geben sollte.

Kann ich ein Fahrrad auch per Versand bestellen?
Grundsätzlich ja, (außer bei Riese & Müller Fahrrädern),
da wir aber stark auf eine gute Beratung und eine Probefahrt setzen, um das
für Sie richtige und perfekt passende Fahrrad zu finden, empfehlen wir
ein unverbindliches Beratungsgespräch vor Ort.
Fahrräder, die wir verschicken, werden nicht einfach vom Hersteller
an Sie weiter geleitet, sondern von uns ausgepackt, komplett durchgecheckt
(alle Schrauben nachgezogen, alles eingestellt, geschmiert, ...) und dann
wieder verpackt. Sie bekommen also keinen Bausatz!
Als Versandart bieten wir aufgrund von Gewährleistungsbestimmungen die
Abholung durch z.B. den Hermesversand. (Sonst ist der Übergabeort ihr
Wohnsitz und wir müssten im Falle eines Problems, einer Garantieleistung,
etc. kostenlos zu Ihnen fahren, was aus verständlichen Gründen organisatorisch
nicht durchzuführen ist.)

Rahmen
Welche Rahmengröße brauche ich?
Das wichtigste Maß für die Bestimmung der Rahmenhöhe ist
die Schrittlänge. Die Faustformel lautet:
Rahmenhöhe = Beinlänge -25 cm
Dies ist jedoch nur ein Richtwert, da die Tretlagerhöhe, die Sattelhöhe,
die Aufbauhöhe der gefederten Sattelstütze, die Reifen und die Schuhe
noch Einfluss darauf nehmen.
Ausserdem sollte bei Herrenrädern zwischen Oberrohr und Schritt noch
ca. 2-3 Finger bzw. bei Mountainbikes noch ca. eine stehende Hand platz haben,
wenn man über dem Rohr steht.
Da aber nicht jeder Mensch dem "DIN-Menschen" entspricht, muss
auch der Vorbau, der Lenker und der Sattel an den Fahrer und dessen Wünschen
angepasst werden. Wir zeigen Ihnen gerne die Möglichkeiten direkt an
Ihrem Fahrrad.

Wie wird die Rahmengröße gemessen?
Bei der deutschen Messmethode, die die häufigste ist, wir von Mitte
Tretlager bis Oberkante Sitzrohr gemessen. (In cm)

Schaltungen
Was sind die Vor- und Nachteile der Nabenschaltung?
Geschichte:
Das erste Patent wurde in England vor rund 130 Jahren erteilt. In Deutschland
begann es bei Fichtel und Sachs mit der Torpedo Nabe um 1905. Bis zum Dezember
1998 (Rohloff wurde vorgestellt) wurde die Nabenschaltung
immer mehr aus dem Sportbereich vertrieben und nur in Fahrräder eingebaut,
die die Rücktrittbremse benötigen.
Vorteile:
Nachteile:

Was sind die Vor- und Nachteile der Kettenschaltung?
Vorteile:
Nachteile:

Was sind die Vor- und Nachteile der Rohloff Speedhub?
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Geschichte:
Früher war die Fahrrad-Schaltungs-Hierachie klar aufgeteilt: Die
Kettenschaltung war für den sportlich hochwertigen Bereich, die
Nabenschaltung für die einfacheren Fahrräder. Mit dem Auftritt
der Kassler Firma Rohloff im Dezember 1998 wurde diese Hierarchie gesprengt.
Die Rohloff stand nun ganz oben, da sie die meisten Vorteile der Naben-
und der Kettenschaltung verbindet. Seit dem steigt der Absatz an Rohloffnaben
jährlich. Ursprünglich wurde die Rohloffnabe für Profisportler
entwickelt, ist aber ebenso für alle anderen geeignet und hat sogar
eine Tandem-Zulassung, was von hoher Qualität zeugt.
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Vorteile:
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Sie hat die große Gesamtübersetzung einer Kettenschaltung.
(Entfaltung)
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Sie hat ein relativ geringes Gewicht, da weder Schaltwerk,
Umwerfer, unzählige Kettenblätter und nur ein Schalthebel gebraucht
werden.
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Sie hat einen sehr hohen Wirkungsgrad (es geht extrem wenig
Energie verloren), der fast nie unter dem einer sehr gut gepflegten Kettenschaltung
liegt.
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Durch die Kapselung des Getriebes in der Nabe ist sie äußerst
Wartungsarm (nur 1 Ölwechsel pro Jahr). Die Reibung in den Zügen
wird dadurch aufgehoben, dass zwei Züge zur Nabe verlegt werden,
so dass immer ein Zug zieht und der andere locker lässt. Dadurch
wird keine Feder benötigt.
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Da in der Nabe alle Zahnräder in einem Ölbad laufen
und sie von Schmutz abgeschirmt sind, ist der Verschleiß äußerst
gering.
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Durch den Drehgriff der alle 14-Gänge schaltet, die
während dem Treten oder auch im Stand geschaltet werden können,
ist die Speedhub sehr leicht zu bedienen.
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Da die 14 Gänge nacheinander angeordnet sind, gibt
es keine Gangüberschneidung wie bei der Kettenschaltung, so dass
sie 14 echte Gänge besitzt.
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Top Verarbeitung und hohe Qualität, was auch die Tandem-Zulassung
bezeugt. |
Nachteile:

Bereifung
Was ist ein Drahtreifen?
Ein Drahtreifen ist heute der Normalfall bei Fahrradreifen. Der Drahtring
der in den Reifenwulst eingearbeitet ist gibt ihm den Namen und verhindert
das der Reifen sich unter Druck ausweiten und so von der Felge abspringen
könnte.

Was ist ein Faltreifen?
Der Faltreifen ist quasi ein Sonderfall des Drahtreifens. Hier wird der Draht
im Reifenwulst durch ein Bündel aus Kevlarfäden ersetzt. Dadurch
lässt sich der Reifen zusammenfalten und wird um ca. 50-90g leichter.

Was ist ein Schlauchreifen?
Beim Schlauchreifen, ist der Schlauch direkt in den Reifen eingenäht.
Der Reifen wird dann auf eine spezielle Felge aufgeklebt. Der Schlauchreifen
ist schon zum großen Teil vom Markt verschwunden. Nachteile sind vor
allem die aufwendige Montage, keine Reparaturmöglichkeit (Flicken), höherer
Produktionsaufwand (teuer) und rollen nicht so gut.

Was ist ein Tubeless-Reifen?
Beim Tubeless-System (=Schlauchlos-System, UST) wird kein Fahrradschlauch
benötigt. Reifen und Felge sind so beschaffen, das diese direkt aneinander
abdichten. Es sind dafür allerdings spezielle Reifen und Felgen notwendig.
Vorteilhaft ist, dass es keine Platten durch Durchschläge (Snake-Bit)
mehr gibt sowie Reifenwandern und Ventilabrisse der Vergangenheit angehören.
Beachten muss man allerdings bei der Montage, dass sie kraftaufwendiger
ist und spezielle Montagehinweise beachtet werden müssen, da sonst der
Reifen zerstört wird.

Kann man mit einem Slick-Reifen überhaupt
fahren?
Auf einer sauberen Straße, auch auf einer nassen, haftet ein Slickreifen
sogar besser als ein profilierter Reifen, weil die Kontaktfläche größer
ist. Anders sieht es hingegen auf einer verschmutzten Straße oder erst
recht auf einem Feldweg aus. Hier ist die Kontrolle mit einem Slick stark
eingeschränkt. Dafür läuft ein Slickreifen ruhiger und im normalerweise
auch leichter.

Was genau ist der Rollwiderstand?
Der Rollwiderstand entspricht der Energie, die beim Abrollen des Reifens
verloren geht.
Im Wesentlichen resultiert der Energieverlust aus der fortwährenden Materialverformung
im Reifen (Reifenseitenwände) und nur zu einem kleineren Teil von dem
Profil des Reifens, wie oft gemeint.
Einflussgrößen:
- Reifendruck: Je höher der Luftdruck, um so geringer ist die
Verformung und damit der Rollwiderstand.
- Reifendurchmesser: Reifen mit kleinerem Durchmesser haben bei gleichem
Luftdruck einen höheren Rollwiderstand, weil die Reifenverformung sich
hier im Verhältnis stärker auswirkt. Dies wird aber bei unseren
Falträdern durch einen höheren Luftdruck im Reifen (z.B. Brompton:
7 bar) wieder ausgeglichen
- Reifenbreite: Breite Reifen rollen leichter als schmale! Diese Aussage
trifft häufig auf Skepsis, doch bei gleichem Luftdruck federt der schmale
Reifen tiefer ein und muß somit mehr Materialverformung überwinden.
Weitere Infos hier
- Reifenaufbau: Natürlich hat auch der Aufbau des Reifens Einfluss
auf den Rollwiderstand. Je weniger Material verwendet wird, desto weniger
Material muß sich verformen. Und je flexibler das Material ist (z.B.
die Gummimischung), um so weniger Energie geht durch die Verformung verloren.
- Reifenprofil: In der Regel rollen feine Profile leichter als grobe.
Hohe Stollen und große Zwischenräume wirken sich meist ungünstig
auf den Rollwiderstand aus.
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1 = Rollwiderstand
2 = Steigungswiderstand (Steigung 5%)
3 = Luftwiderstand
4 = Gesamtwiderstand (1+2+3)
|

Warum rollen breite Reifen leichter als
schmale?
Die Erklärung liegt im Einfederungsverhalten. Jeder Reifen flacht unter
Belastung unten etwas ab. Daraus resultiert eine ebene Aufstandsfläche.
Bei gleichem Luftdruck haben der breite und der schmale Reifen eine gleich
große Aufstandsfläche.
Während sich der breite Reifen eher in die Breite platt drückt,
hat der dünne Reifen eine schmalere aber längere Aufstandsfläche.
Das abgeflachte Stück kann man als einen Lastarm interpretieren, welcher
der Rollbewegung des Reifens entgegenwirkt. Durch die stärkere Abflachung
des schmalen Reifens wird das Rad "unrunder" und muss sich beim
Abrollen stärker verformen. Beim breiten Reifen wirkt sich die Abflachung
weniger in Laufrichtung aus. Er bleibt daher "runder" und rollt
leichter.
Als Beweissoll das Diagramm dienen. Ein Standardreifen mit einer Breite von
37 mm und der Big Apple von Schwalbe mit einer Breite von 60 mm wird miteinander
verglichen:
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breiter Reifen |
|
| schmaler Reifen |
Im Diagramm ist zu sehen dass der Standardreifen 4 bar Luftdruck benötigt
um so gut zu Rollen wie der Big Apple bei nur 2 bar! Dies hat noch einen positiven
Nebeneffekt: Breite Reifen sind wesentlich komfortabler bei geringerem Rollwiderstand!

Warum fahren Radprofis so schmale Reifen,
wenn doch die breiten Reifen leichter rollen?
Dadurch das Rennradreifen auf bis zu 12 bar aufgepumpt werden können
schafft man es den Rollwiederstand auf das Niveau des breiten Reifen zu bekommen.
Aber wenn sie dann gleich gut rollen, warum nimmt man dann die unkomfortablen
harten schmalen Reifen?
Bei sehr hohen Geschwindigkeiten ist der Luftwiderstand der Reifen geringer
und das Rad lässt sich leichter Beschleunigen da die rotierende Masse
geringer ist. Folglich sind breite Reifen für den Freizeit und Hobbysport
die bessere Wahl, nur im Profisport sind die schmalen Reifen besser geeignet!

Welche Laufleistung haben Reifen?
Es ist sehr schwer hierüber eine Aussage zu machen, denn die Laufleistung
wird sehr stark von Reifendruck, Belastung, Fahrbahnuntergrund, Umgebungstemperaturen
und dem Fahrstil beeinflusst.
Als grobe Orientierung können Sie von SCHWALBE Standardreifen 2000 -
5000 km erwarten. Die Reifen der Marathon-Familie halten in der Regel zwischen
6000 und 12000 km, und der Marathon XR hat eine extrem hohe Laufleistung von
ca. 8000 bis 15000 km.

Welche Ventile gibt es?

Das Regina Ventil ist nicht abgebildet da es nur in Italien verwendet wird
und somit bei uns sehr selten ist.

Warum ist der Luftdruck beim Fahrradreifen
so wichtig?
Erst durch einen ausreichenden Luftdruck ist der Reifen in der Lage das Fahrrad
zu tragen. Je höher der Luftdruck, um so geringer ist der Rollwiderstand
des Reifens. Auch die Pannenanfälligkeit ist bei hohem Druck geringer,
da bei Kanten oder Steinen der Schlauch nicht so leicht eingezwickt wird.
Ein dauerhaft zu geringer Luftdruck führt häufig zum vorzeitigen
Verschleiß des Reifens. Rissbildung an der Seitenwand ist die typische
Folge. Auch der Abrieb ist dann unnötig hoch.

Wie oft sollte man den Luftdruck prüfen?
Sie sollten den Luftdruck mindestens einmal pro Monat prüfen und korrigieren.
Selbst die dichtesten Fahrradschläuche verlieren kontinuierlich an Druck,
denn im Gegensatz zum Autoreifen sind die Luftdrücke beim Fahrradreifen
wesentlich höher und die Wandstärken deutlich geringer. Ein Druckverlust
von 1 bar pro Monat kann als normal angesehen werden. Dabei geht der Druckverlust
bei hohen Drücken deutlich schneller und bei geringeren Drücken
deutlich langsamer von statten.

Welches ist der richtige Luftdruck für
meinen Reifen?
Dies lässt sich leider nicht generell sagen, da es stark abhängt
von der Gewichtsbelastung, dem Reifen und der Reifengröße. Grundsätzlich
steht auf jedem reifen ein Maximalwert aufgedruckt (z.B. Inflate to 100 PSI).
Als Faustformel für einen bei einem Gesamtgewicht des Fahrers und des
Gepäcks von 75 kg gilt:
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Reifenbreite
|
Luftdruck
|
Reifenbreite
|
Luftdruck
|
| 20 mm |
7,5 - 9 bar |
40 - 42 mm |
4 bar |
| 23 mm |
7,5 - 8 bar |
44 - 47 mm |
3,5 bar |
| 25 mm |
7 bar |
50 mm |
3 bar |
| 28 mm |
6 bar |
54 mm |
2,5 bar |
| 30 mm |
5,5 bar |
57 mm |
2,2 bar |
| 32 mm |
5,0 bar |
60 mm |
2 bar |
| 35 - 37 mm |
4,5 bar |
|
|
Ohne Gewähr, da nur eine Faustformel!

Links:
