Der Rollwiderstand ist von vielen Faktoren wie Bereifung, Technik usw. abhängig.  Vereinfacht gesagt gibt es den Rollwiderstand in den Reifen und den Rollwiderstand der Lager.

Da die Laufräder (Bereifung) kleiner sind, müssen Räder öfter drehen, und eine schwergängige Lagerung würde das Faltrad mehr bremsen als bei Großen. Hier ist eine gute Naben-Lagerung von Vorteil allerdings ist der Widerstand i.d.R. deutlich kleiner als der Rollwiderstand der Reifen.

Der Rollwiderstand der Reifen hängt zum einen vom Aufbau des Reifens ab. (besonders leichtlaufend ist z.B. Schwalbe Marathon Racer, Schwalbe Kojak) Zum anderen hängt er besonders stark vom Luftdruck ab. Der Rollwiderstand sinkt sehr stark bei hohem Luftdruck in den Reifen.

Bei vielen unserer Falträder kann deshalb mit einem Druck von bis zu 7 Bar gefahren werden, wodurch das Rad sehr gut rollt. Da der Reifen aber bei diesem Druck sehr hart wird, ist es sehr wichtig, dass das Faltrad eine Federung besitzt, damit der Reifen nicht mehr die Stöße auffangen muss.

Zusammengefasst lässt sich also sagen: Bei vernünftigen Lagern und gut aufgepumpten Reifen ist kein nennenswerter Unterschied vorhanden. Durch hochwertige Naben, Reifen und hohen Luftdruck kann der Rollwiderstand maßgeblich verbessert werden.

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